Berlin ist seit langem ein Zentrum für LGBTIQ-Communitys in Europa. Friedrich der Große, Preußens legendärer Monarch aus dem 18. Jahrhundert, gilt allgemein als schwul; Der Sexualwissenschaftler Magnus Hirscheld leistete im frühen 20. Jahrhundert Pionierarbeit für die Rechte von Homosexuellen und Transgendern; Marlene Dieterich kleidete sich in den hedonistischen 20er Jahren auf den Bildschirmen der Stadt; und Klaus Wowereit, Bürgermeister der Stadt von 2001 bis 2014, war offen und stolz schwul. Dieser 3-stündige Rundgang erkundet Berlins LGBTIQ-Szenen in Vergangenheit und Gegenwart und steht natürlich allen offen. Zu den behandelten Themen zählen das Werk von Magnus Hirschfeld, queerer König Friedrich des Großen, die Verfolgung von Homosexuellen in Nazi-Deutschland und Homosexualität innerhalb der NSDAP, die Erfahrungen von LGBTIQ-Communitys in Ost- und West-Berlin sowie die queere Szene in den hedonistischen 1920er Jahren und in den 1990er Jahren als Teil der aufkeimenden Techno- und Clubszene.