alte Felsenfestung im zentralen Matale-Distrikt in der Nähe der Stadt Dambulla in der Zentralprovinz Sri Lankas. Der Name bezieht sich auf einen Ort von historischer und archäologischer Bedeutung, der von einer massiven, fast 200 Meter hohen Felssäule dominiert wird. Laut der alten sri-lankischen Chronik Culavamsa wurde dieser Ort von König Kasyapa (477 – 495 n. Chr.) als seine neue Hauptstadt ausgewählt. Er baute seinen Palast auf der Spitze dieses Felsens und verzierte seine Seiten mit farbenfrohen Fresken. Auf einem kleinen Plateau etwa auf halber Höhe der Seite dieses Felsens baute er ein Tor in Form eines riesigen Löwen. Der Name dieses Ortes leitet sich von dieser Struktur ab – Sīhāgiri, der Löwenfelsen. Die Hauptstadt und der königliche Palast wurden nach dem Tod des Königs aufgegeben. Sie wurden bis zum 14. Jahrhundert als buddhistisches Kloster genutzt.[1]
Sigiriya ist heute ein UNESCO-Weltkulturerbe. Es ist eines der am besten erhaltenen Beispiele antiker Stadtplanung