Positionen | Entdecken Sie Kopenhagen Private Bootstour Erfahrung
Entdecken Sie Kopenhagen Private Bootstour Erfahrung
(17) Bewertungen
Copenhagen
Über uns
Dies ist Kopenhagen von seiner elegantesten Seite – ein privates Kanalerlebnis an Bord der Freyja, einem wunderschönen Luxusboot, das exklusiv für Sie und Ihre Gäste reserviert ist. Keine Massen. Keine feste Erzählung. Nur ruhige Gewässer, persönliches Geschichtenerzählen und eine entspannte, kuratierte Reise durch die ikonischsten und verstecktesten Ecken der Stadt.
Die Tour wird von einem sachkundigen und freundlichen lokalen Kapitän geleitet und richtet sich ganz nach Ihren Interessen – ob das nun königliche Paläste, moderne Architektur, einen Badestopp oder einfach nur Stille bei einem Drink in der Hand bedeutet. Es gibt keine Hektik, keinen Lärm und kein Mikrofon – nur echte Gastfreund...
Höhepunkte
Von 1 Stunde bis 12 Stunden
Angeboten in Englisch & Dänisch
Nicht erstattungsfähig
Mobiles Ticket
Von 1 Stunde bis 12 Stunden
Angeboten in Englisch & Dänisch
Nicht erstattungsfähig
Mobiles Ticket
Was ist enthalten?
Optionaler Badestopp
Friedliche, menschenleere Atmosphäre
Eine wirklich tolle Zeit in den Kanälen von Kopenhagen
Historische Einblicke und lustige lokale Mythen
Tolle Fotomotive
Flexibler Reiseplan, der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist
Privates Boot exklusiv für Ihre Gruppe
Treffpunkte
Abreise
Havnegade 44
Please meet me on the harbour dock directly in front of Soho House Copenhagen, outside Cecconi’s restaurant at Havnegade 44. This historic building was once the Custom House — Look for Freyja moored just beside the terrace.
Rückkehr
Wichtige Informationen
•
Assistenztiere erlaubt
•
Öffentliche Verkehrsmittel sind in der Nähe verfügbar
•
Geeignet für alle körperlichen Fitnessniveaus
•
Bitte beachten Sie: Um das Boot zu erreichen, müssen Sie vom Steg aus in das Schiff einsteigen. Dieses Erlebnis ist leider nicht für Gäste im Rollstuhl oder mit erheblichen Mobilitätseinschränkungen geeignet. Wir helfen Ihnen gerne beim Einsteigen, sofern möglich. Die Gäste müssen jedoch in der Lage sein, selbstständig oder mit leichter Unterstützung einzusteigen.
•
Wenn Sie spezielle gesundheitliche Bedenken oder Fragen zur Mobilität haben, können Sie uns vor der Buchung gerne kontaktieren – wir beraten Sie gerne.
Stornierungsbedingungen
Alle Verkäufe sind endgültig. Bei Stornierungen erfolgt keine Rückerstattung.
•
Dieses Erlebnis setzt gutes Wetter voraus. Sollte es aufgrund schlechten Wetters abgesagt werden, werden Sie ein anderes Datum oder eine vollständige Rückerstattung angeboten.
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Preis variiert je nach Gruppengröße
Über uns
Dies ist Kopenhagen von seiner elegantesten Seite – ein privates Kanalerlebnis an Bord der Freyja, einem wunderschönen Luxusboot, das exklusiv für Sie und Ihre Gäste reserviert ist. Keine Massen. Keine feste Erzählung. Nur ruhige Gewässer, persönliches Geschichtenerzählen und eine entspannte, kuratierte Reise durch die ikonischsten und verstecktesten Ecken der Stadt.
Die Tour wird von einem sachkundigen und freundlichen lokalen Kapitän geleitet und richtet sich ganz nach Ihren Interessen – ob das nun königliche Paläste, moderne Architektur, einen Badestopp oder einfach nur Stille bei einem Drink in der Hand bedeutet. Es gibt keine Hektik, keinen Lärm und kein Mikrofon – nur echte Gastfreund...
Höhepunkte
Von 1 Stunde bis 12 Stunden
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Friedliche, menschenleere Atmosphäre
Eine wirklich tolle Zeit in den Kanälen von Kopenhagen
Historische Einblicke und lustige lokale Mythen
Tolle Fotomotive
Flexibler Reiseplan, der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist
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Treffpunkte
Abreise
Havnegade 44
Please meet me on the harbour dock directly in front of Soho House Copenhagen, outside Cecconi’s restaurant at Havnegade 44. This historic building was once the Custom House — Look for Freyja moored just beside the terrace.
Das Alte Zollhaus – Tor zur Stadt
Unsere Reise beginnt am Alten Zollhaus (Det Gamle Toldhus), einst die Schwelle zwischen Dänemark und der Welt. Erbaut 1734, symbolisierte dieses stattliche Barockgebäude Kopenhagens Bedeutung als Handelshafen. Schiffe aus ganz Europa legten hier an, um ihre Waren anzumelden, Zölle zu entrichten und Nachrichten aus Übersee zu überbringen. Das Haus wachte über Fässer mit Rum aus Westindien, Holz aus Norwegen und Seide aus dem Osten. Obwohl es seine Rolle als Zollhaus längst aufgegeben hat, bleibt das Gebäude ein Eckpfeiler der maritimen Identität der Stadt – elegant, stolz und von der jahrhundertelangen Seeluft geprägt. Wenn die Freyja sanft vom Pier ablegt, betreten Sie denselben Fluss, der einst Waren, Könige und Ideen rund um den Globus transportierte. Hier öffnete sich Kopenhagen der Welt – und hier beginnt Ihre Reise.
0 Minute
2
Nyhavn
Nyhavn – Die Postkarte von Kopenhagen
Gleich um die Ecke liegt Nyhavn, ein so malerischer Kanal, dass er kaum real wirkt. Der Name bedeutet „Neuer Hafen“, obwohl er schon seit 1673 hier existiert. Was einst ein geschäftiges Seemannsviertel voller Bierhallen und Bordelle war, ist heute die beliebteste Promenade der Stadt. Farbenfrohe Häuser aus dem 17. Jahrhundert neigen sich leicht über gepflasterte Kais, und alte Holzschiffe wiegen sanft auf dem Wasser. Einheimische trinken Kaffee am Hafen, Jazz dröhnt aus offenen Fenstern, und Fahrräder klappern im ewigen Rhythmus vorbei. Hans Christian Andersen lebte einst hier – drei dieser Häuser waren sogar seine Wohnhäuser –, und man kann sich gut vorstellen, dass die Inspiration für seine Märchen genau hier entstand. Heute ist Nyhavn das meistfotografierte Gesicht Kopenhagens, eine fröhliche Mischung aus Nostalgie, Schönheit und dem allgegenwärtigen Plätschern des Hafens an den Steinen.
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3
Königliches Dänisches Theater
Gleich hinter den farbenfrohen Fassaden von Nyhavn fahren wir an den markanten, modernen Linien des Königlich Dänischen Schauspielhauses (Skuespilhuset) vorbei, das eindrucksvoll am Hafenufer thront. Das 2008 eröffnete und von Lundgaard & Tranberg entworfene, schlanke Bauwerk aus Eiche, Glas und schwarzem Stahl scheint aus dem Wasser zu wachsen. Eine breite Holzpromenade umschmeichelt den Sockel – eine beliebte Promenade, auf der Einheimische an warmen Tagen sonnenbaden, Kaffee trinken oder ihre Füße ins Hafenbecken tauchen.
Im Inneren werden in drei verschiedenen Theatern einige der größten Bühnenproduktionen Dänemarks aufgeführt – vom großen Drama bis zur experimentellen Aufführung.
Vom Wasser aus betrachtet, wirkt es wie ein Schiff, das ständig bereit ist, Geschichten zu erzählen. Es ist ein eindrucksvolles Symbol dafür, wie das moderne Kopenhagen Kunst und Architektur vereint und die Grenzen zwischen Stadt und Bühne, zwischen Realität und Imagination verschwimmen lässt.
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4
Papierinsel
Wir gleiten ostwärts in Richtung Papirøen, der Papierinsel, einem ehemaligen Papierlager, das zu einer kulturellen Ikone wurde. Jahrzehntelang war diese flache, funktionale Insel ein geschlossenes Industriegebiet – hier wurde Papier für die dänische Presse gelagert, in riesigen Rollen in kalten Betonhallen gestapelt. Doch dann geschah etwas Bemerkenswertes: Künstler, Foodtrucks und Träumer zogen ein. Papirøen entwickelte sich zu einer Hochburg der Kreativität, Heimat von Copenhagen Street Food und einem Dutzend Pop-up-Galerien. Menschen saßen mit Wein in der Hand und Musik in der Luft am Kai und sahen zu, wie die Sonne hinter der Skyline unterging. Obwohl ein Großteil der ursprünglichen Anlage inzwischen geräumt wurde, um Platz für kühne, moderne Architektur zu machen – darunter der neue Opernpark –, bleibt der Geist von Papirøen erhalten: Neuerfindung, Gemeinschaft und die Transformation von Industrie in Kunst. Von Freyjas Deck aus bietet sich ein perfekter Blick auf Kopenhagens Vergangenheit und Zukunft im Dialog.
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5
Masteskursvej
Die alten Masthäuser und der Kanonenkugelhof
Weiter entlang des Kanals passieren wir die Mastekranen – Kopenhagens alte Masthäuser, in denen einst riesige Schiffsmasten gefertigt und gelagert wurden. Diese langen Fachwerkgebäude erinnern an die Zeit des Schiffbaus in der Stadt, als Kriegs- und Handelsschiffe von Hand gebaut und genau hier im Hafen vom Stapel gelassen wurden. Dahinter liegt ein stiller, ummauerter Platz mit einem ominösen Namen: der Kanonenkugelhof. Wer genau hinsieht, entdeckt hier echte Kanonenkugeln, die noch immer in den Ziegeln stecken – Überbleibsel der Schlacht um Kopenhagen 1807, als die britische Marine die Stadt bombardierte, um ihre Flotte zu erobern. Die Gebäude tragen noch immer die Spuren. Zusammen erzählen diese Orte eine Geschichte von Handwerkskunst und Konflikten, von Kriegsschiffen und Holzarbeiten. Selbst in der Stille erinnert sich der Hafen.
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6
Christiania
Christiania – Die Freistadt
Bald nähern wir uns einem der legendärsten und umstrittensten Viertel Kopenhagens: Christiania. 1971 gegründet, als Hausbesetzer einen verlassenen Militärstützpunkt besetzten, hat es sich zu einer selbstverwalteten, gegenkulturellen Kommune entwickelt, die für ihre farbenfrohen Häuser, kunstvoll verzierten Wände und das „Grünlichtviertel“ bekannt ist, in dem Cannabis seit langem toleriert wird. Wenn die Freyja am Kanalufer vorbeigleitet, sieht man handgefertigte Stelzenhäuser, verfallene Gärten und aus Schrott gebaute Skulpturen. Doch Christiania ist mehr als nur eine Touristenattraktion – es ist ein lebendiges Experiment in Sachen Autonomie und gemeinschaftliches Leben. Manche sehen es als Utopie, andere als politische Provokation. So oder so ist es ein Ort wie kein anderer auf der Welt, und vom Wasser aus rauscht seine Ruhe und sein Trotz sanft an die Oberfläche.
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7
Torpedohallen
Orpedohallen & Die Langen Bootshäuser
Wir erreichen nun den ruhigen Abschnitt nahe der Torpedohallen, einer ehemaligen Marineanlage, in der einst Torpedoboote anlegten und trainierten. Dieses lange Industriegebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert erinnert an Kopenhagens militärische Bedeutung – eine Zeit, als der Hafen von Kriegsschiffen und Übungen wimmelte. Heute sind die Torpedohallen ein Wohn- und Kreativzentrum, doch ihre strengen Linien und Betonstrukturen zeugen noch immer von Verteidigung und Strategie. Daneben erstrecken sich die Langen Bootshäuser – charmante Holzhäuser mit niedrigem Dach – entlang des Kanals. Einige sind über 150 Jahre alt, liebevoll von Hand restauriert und in Rot-, Grün- und Blautönen gestrichen. Sie sind ein wahrgewordener Traum für Seeleute – schwimmende Hütten, in denen man mit Enten vor dem Fenster und dem Sonnenaufgang auf dem Deck aufwacht. Es ist ein ruhiger, überschaubarer Teil der Stadt und einer der beliebtesten Stopps auf der Reise.
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8
CopenHill
Copenhill & das Müllverbrennungswunder
Dann taucht am Horizont etwas Surreales auf: ein grüner Berg, auf dessen Dach Menschen Ski fahren. Willkommen in Copenhill – einem Müllverbrennungskraftwerk, das gleichzeitig öffentlicher Park, Kletterwand, Wanderweg und Skipiste ist. Es klingt nach Science-Fiction, ist aber 100 % real und 100 % dänisch. Entworfen von Stararchitekt Bjarke Ingels, verbrennt diese hochmoderne Anlage nicht recycelbaren Müll und wandelt ihn in Strom und Fernwärme für Zehntausende von Haushalten um. Doch anstatt sie zu verstecken, haben die Dänen sie zu einem Reiseziel gemacht – einem Ort, an dem Umweltverantwortung auf urbanes Abenteuer trifft. Von Freyja aus sieht man Skifahrer die synthetische Piste hinuntergleiten, Wanderer den Gipfel erklimmen und den riesigen Schornstein, der verspielt Rauchringe ausstößt. Es ist eigenartig, sauber und unverkennbar Kopenhagen.
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9
Museet Skibene Pa Holmen
Während wir am Rande von Holmen, Kopenhagens historischem Marineviertel, entlanggleiten, kommt eine Flotte von Museumsschiffen in Sicht – jedes einzelne ein schwimmendes Kapitel dänischer Seefahrtsgeschichte. Hier liegt die Fregatte Peder Skram, einst eine mit Lenkwaffen bewaffnete Großmacht des Kalten Krieges. Daneben das Torpedoboot Sehested, schnittig und kantig, gebaut für Geschwindigkeit und Präzision. Und weiter unten am Kai schwimmt die Sælen, ein dieselelektrisches U-Boot, das einst in den eisigen Gewässern des Nordens patrouillierte – heute können Besucher ihren schmalen Stahlbauch betreten.
Diese Schiffe sind Teil des Königlich Dänischen Marinemuseums und liegen genau dort vor Anker, wo einst echte Kriegsschiffe in See stachen. In ihrer Stille erzählen sie von Trainingsmissionen, angespannten Pattsituationen und jungen Matrosen, die in fernen Meeren dienten. Sie vom Wasser aus zu betrachten, vermittelt ein Gefühl von Größe und Ehrfurcht, das man an Land nicht empfinden kann. Dies ist keine Nachstellung – dies sind die echten Dinge, konserviert in Rost und Nieten. Sie beschützten einst das Königreich. Jetzt schützen sie die Erinnerung daran.
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10
Königliches Schiff Dannebrog
Als wir am Rand von Holmen vorbeifahren, tauchen am Kai zwei anmutige neoklassizistische Gebäude auf – die Königlichen Pavillons. Von bescheidener Größe, aber reich an Details, dienen diese am Wasser gelegenen Pavillons der Begrüßung und Verabschiedung königlicher Gäste, die vom Meer aus anreisen. Erbaut im frühen 20. Jahrhundert, bieten sie einen seltenen Einblick in die ruhigeren Rituale der Monarchie: private Ankünfte, diskrete Abreisen und Sommerreisen, die unter dänischem Himmel beginnen.
Direkt gegenüber am Wasser liegt etwas noch Beeindruckenderes – die Königliche Yacht Dannebrog, strahlend weiß mit ihren Rümpfen und polierten Teakdecks. 1931 vom Stapel gelassen und noch immer im aktiven Dienst, ist sie Palast und Schiff zugleich, eine schwimmende Residenz für die dänische Königsfamilie bei offiziellen Besuchen und Feiertagen. Ihre elegante Silhouette erinnert an eine vergangene Zeit, doch sie segelt weiterhin um die Welt als Symbol dänischer Tradition, Diplomatie und Seemannschaft.
Vom Wasser aus wirkt die Dannebrog zeitlos – ein Stück lebendiger Geschichte, still in der Gegenwart verankert.
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11
Ved Sixtusbatteriet
Die Alte Wache & Kanonengrüße bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang
Wir fahren weiter am Kanal entlang, eingebettet zwischen Marinegebäuden und verwitterten Mauern, und kommen an der Alten Wache vorbei – einem schlichten, aber symbolträchtigen Bauwerk, das einst als Hauptaussichts- und Zeremonienposten der Königlich Dänischen Marine diente.
Was diesen Ort so besonders macht, ist ein Ritual, das bis heute fortgeführt wird: die täglichen Kanonengrüße. Jeden Morgen bei Sonnenaufgang und erneut bei Sonnenuntergang wird von der nahegelegenen Salutbatterie eine Platzpatrone abgefeuert, die über den Hafen hallt und Vögel aufschreckt. Es ist eine jahrhundertealte Tradition – eine zeremonielle Geste, die den Beginn und das Ende des Tages für die Flotte und die Stadt selbst markiert.
Den Gruß auf dem Wasser zu hören, ist unvergesslich: eine donnernde Erinnerung daran, dass Kopenhagens maritimes Erbe nicht nur in Erinnerung bleibt, sondern auch noch gelebt wird. Ein zeitloses Echo von Ordnung, Ehre und seefahrendem Stolz.
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12
Mastekranen
Still erhebt sich über den Baumwipfeln von Holmen die unverwechselbare Silhouette des Mastekranen – eines der ältesten erhaltenen Industriedenkmale Kopenhagens. Dieser 1749 erbaute, hoch aufragende Holzkran wurde im goldenen Zeitalter der dänischen Seemacht dazu konzipiert, die kolossalen Masten auf Kriegs- und Handelsschiffe zu heben. Damals wurden Schiffe noch von Hand gebaut, Planke für Planke.
Auch wenn er heute kurios erscheinen mag, war der Mastekranen ein Wunderwerk der Ingenieurskunst des 18. Jahrhunderts – vollständig von Menschenkraft mithilfe eines Systems aus Flaschenzügen und Gegengewichten betrieben. Seeleute und Schiffsbauer kletterten hinein, um die massive Ankerwinde im Inneren zu drehen und so Masten, die so hoch wie Kirchtürme waren, langsam in die Sockel dänischer Seegiganten zu hieven.
Heute steht er ungenutzt, aber stolz erhalten – ein hölzerner Titan, der uns an die Arbeit, den Schweiß und die Handwerkskunst erinnert, die einst diesen Hafen beherrschten. Es ist mehr als nur ein Kran. Es ist ein Symbol für die Stärke, die eine Flotte – und mit ihr eine Nation – emporhob.
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Krudtløbsvej
Wir passieren nun einen ruhigen Küstenabschnitt von Holmen, genannt Krudtløbsvej – oder „Pulverlaufstraße“. Im Zeitalter von Segeln und Kanonen war dieser Weg eine der wichtigsten Lebensadern der Marine. Jahrhundertelang wurde Schießpulver vom Königlichen Pulvermagazin zu den Docks und Kriegsschiffen transportiert, die sich zum Einsatz bereit machten.
Das Wort „krudt“ bedeutet auf Dänisch „Schießpulver“, und „løb“ bedeutet „laufen“ – ein Name, der sowohl auf Geschwindigkeit als auch auf die äußerste Vorsicht beim Umgang mit einer so flüchtigen Substanz hindeutet. Speziell ausgebildete Seeleute, manchmal sogar junge Jungen, trugen schwere Fässer genau auf dieser Route, Schritt für Schritt, wohl wissend, dass ein einziger Funke eine tödliche Kettenreaktion auslösen konnte.
Einige der alten Gebäude stehen noch – gedrungene, mit Ziegelwänden und Moosdächern versehene Bauten, die Geschichte zu atmen scheinen. Heute ist diese einst nervenaufreibende Route wie neu. Wo einst der Pulverschnee dahinrollte, treiben heute charmante Hausboote, blühen Gärten entlang des Kais und das einzige Knallen, das man hört, ist das Knallen der Champagnerkorken an Sommerabenden.
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14
Reffen – Kopenhagener Streetfood
Die industriellen Ränder Kopenhagens weichen etwas Lebendigem und Unerwartetem – willkommen im Reffen, dem Open-Air-Streetfood-Mekka der Stadt, einem kreativen Spielplatz und urbaner Seele in einem. Einst eine stillgelegte Werft, erwachte dieses zurückgewonnene Stück Land zu neuem Leben: Schiffscontainer wurden zu Küchen, Arbeitsräumen, Bars und Ateliers umgebaut.
Mehr als 50 Imbissstände und Start-ups versammeln sich hier und bieten alles von Bao Buns und brasilianischem Barbecue bis hin zu Bio-Eis und Kopenhagener Craft Beer. Die Düfte sind berauschend, und die Energie strömt bis ans Wasser, wo Hängematten im Wind schaukeln und Sonnenliegen einen Logenplatz mit Blick auf den Hafen bieten.
Aber im Reffen dreht sich nicht nur alles ums Essen. Es ist auch ein Ort für Musik, Skateboarding, Design und Gespräche. An Wochenenden können Sie Live-Jazz am Wasser oder ein DJ-Set erleben, das von den Containerwänden widerhallt. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Bautätigkeit, und die Händler setzen sich dafür ein, Lebensmittelabfälle zu reduzieren, lokale Zutaten zu verwenden und umweltbewusst zu handeln.
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15
Drei Kronen Fort
Als wir uns tiefer in den Hafen hineinwagen, erscheint eine Inselfestung auf dem Wasser – gedrungen, rund und gebaut, um Wind und Krieg zu trotzen. Es ist das Fort Trekroner, ein Verteidigungsbastion, das seit dem späten 18. Jahrhundert über Kopenhagen wacht.
Die ursprüngliche Festung, benannt nach drei Königskronen (tre kroner), entstand im 18. Jahrhundert als schwimmende Batterie versunkener Schiffe und Kanonen. Doch 1818 stand die heutige Stein- und Ziegelkonstruktion – ein entscheidender Teil der Hafenverteidigung der Stadt und schützte vor Seeinvasionen und Blockaden. Sie spielte eine wichtige Rolle während der britischen Bombardierungen Kopenhagens und erneut in beiden Weltkriegen.
Das Fort Trekroner ist zwar nicht mehr mit Waffen gespickt, aber seine dicken Mauern und schmalen Schießscharten sind noch intakt und beobachten still jedes Schiff, das die Stadt betritt oder verlässt. Vielleicht sehen Sie sogar Menschen, die die Wälle erkunden oder auf dem Grasdach ein Sonnenbad nehmen.
Das Fort erhebt sich wie eine Zeitkapsel – ein Wächter des Tores zwischen dem Hafen und dem offenen Meer
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Nordhavn
Während wir nordwärts fahren, vorbei an alten Kränen und ehemaligen Industriepiers, beginnt sich die Skyline zu verändern – Stahl und Glas ragen aus dem Meer, Windräder drehen sich in der Ferne sanft. Das ist Nordhavn: Kopenhagens kühnstes Experiment in Sachen Städtebau, Nachhaltigkeit und Leben auf Meereshöhe.
Einst ein düsterer Containerhafen, verwandelt sich Nordhavn heute in eines der ambitioniertesten Hafenviertel Europas. Fast vollständig auf neu gewonnenem Land erbaut, bietet es schwimmende Häuser, energieeffiziente Gebäude, Fahrradschnellwege, Hafenbäder und Dachgärten. Jeder Ziegel und jede Bank hier wurde im Hinblick auf ökologisches Wohnen geplant – und dennoch wirkt es weder klinisch noch aufgesetzt. Es ist lebendig.
Außerdem fällt Ihnen die markante UN City auf – Sitz mehrerer UN-Organisationen – ein strahlend weißes Gebäude mit Sonnenschutz und Meerwasserkühlung. Und ganz in der Nähe ragen ehemalige Getreidesilos empor, die zu Luxuswohnungen mit atemberaubendem Blick über den Öresund umgebaut wurden.
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17
Die kleine Meerjungfrau
Gleich hinter der Kaikurve, auf einem Felsen nahe dem Wasser, wartet sie – still, anmutig und unendlich wehmütig. Sie ist die Kleine Meerjungfrau, Kopenhagens beliebtestes Wahrzeichen und die stillste Berühmtheit am Hafen.
Die 1913 enthüllte und von Edvard Eriksen geschaffene Statue war ein Geschenk des Brauers Carl Jacobsen, inspiriert von Hans Christian Andersens zeitlosem Märchen über Sehnsucht, Opfer und Verwandlung. Mit etwas über einem Meter Höhe ist sie bescheiden, aber von immenser Bedeutung – eine Meerjungfrau, die ihre Stimme und ihre Welt für die Liebe aufgab, nur um zu Meeresschaum zu werden.
Im Laufe der Jahrzehnte wurde sie gefeiert, verunstaltet, geköpft, bemalt und parodiert – und doch bleibt sie. Immer mit Blick aufs Meer. Immer allein. Vom Deck der Freyja aus sieht man sie nicht als Denkmal, sondern als Geschichte – Bronze gegen die Wellen, Geduld gegen die Zeit.
Sie ist weder großartig noch laut. Sie flüstert. Und deshalb hält sie durch.
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18
Amalienborg
Zuerst kommt der Gelbe Palast (Det Gule Palæ) – eine stattliche Residenz aus dem 18. Jahrhundert in sanften Ockertönen. Erbaut 1764, beherbergte er einst Mitglieder der königlichen Familie und dient heute als offizielles Gästehaus und Verwaltungssitz des Monarchen. Bevor Amalienborg zur königlichen Residenz wurde, war es die Heimat von Königen und Königinnen, und noch heute strahlt es ruhige Förmlichkeit aus.
Die Pracht von Schloss Amalienborg, dem Herzen der dänischen Monarchie. Vier nahezu identische Rokoko-Villen bilden einen achteckigen Platz um eine Reiterstatue von König Frederik V., perfekt ausgerichtet mit der dahinterliegenden Marmorkirche und der Oper auf der anderen Seite des Wassers. Es ist mehr als nur Architektur – es ist Präzision und Symbolik, die in das Herz der Stadt eingraviert ist.
Von Freyja aus können Sie möglicherweise die königlichen Leibgarden mit Bärenfellmützen sehen, die zum täglichen Wachwechsel marschieren. Das Schloss ist zwar stattlich, aber bewohnt – ein Arbeitshaus für Königin Margrethe II. und den Kronprinzen. Geschichte, Rituale und das königliche Leben gehen hier so natürlich weiter wie die Gezeiten.
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Kopenhagener Opernhaus
Auf der anderen Seite des Wassers, gegenüber Amalienborg, ragt eine markante Silhouette in den Himmel – glatt, symmetrisch und scheinbar über dem Hafen schwebend. Dies ist das Kopenhagener Opernhaus, eines der teuersten Opernhäuser aller Zeiten und ein kraftvolles Symbol dänischen Ehrgeizes und künstlerischer Hingabe.
Das 2005 als Geschenk des Reeders Mærsk Mc-Kinney Møller an den Staat fertiggestellte Opernhaus steht auf Dokøen, einer ehemaligen Werft, die heute zu einer kulturellen Ikone geworden ist. Das von Architekt Henning Larsen entworfene Gebäude besticht durch ein massives, freitragendes Dach, das wie ein Schiffsbug über den Hafen ragt – gewagt und doch ausgewogen.
Im Inneren ist die Hauptbühne mit goldenem Ahornholz verkleidet. Das Foyer erstrahlt in sizilianischem Marmor, maßgefertigter Beleuchtung und geschwungenen Glaswänden, die den Blick auf den Königspalast freigeben – und schafft so einen symbolischen Dialog zwischen Staat, Kunst und Tradition. Mit erstklassiger Akustik und Aufführungen von klassischer Oper bis hin zu zeitgenössischen Produktionen.
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20
Christianshavn
Als die Freyja in Christianshavn einläuft, verändert sich die Atmosphäre. Der Kanal verengt sich, die Gebäude rücken näher zusammen, und die Stadt scheint aufzuatmen. Christianshavn, Anfang des 17. Jahrhunderts von König Christian IV. als von Amsterdam inspirierte Handelsstadt gegründet, ist bis heute eine charmante Mischung aus altmodischer Eleganz und Bohème-Flair.
Hohe, farbenfrohe Stadthäuser säumen das Wasser, ihre Spiegelbilder schimmern in den Wellen darunter. Balkone sind voller Pflanzen, Fahrräder lehnen lässig an Laternenpfählen, und Cafégespräche ziehen über den Kai. Hausboote schaukeln sanft am Ufer – manche rustikal und handgefertigt, andere elegant und modern – jedes ein stiller Aufstand gegen das Leben im Landesinneren.
Christianshavn ist auch die Heimat der berühmten Christiania, die allerdings hinter Zäunen und Bäumen am gegenüberliegenden Ufer versteckt ist. Doch auch ohne sie zu sehen, spürt man ihre Präsenz – die kreative, rebellische Energie, die diesen Teil der Stadt seit langem prägt.
Hierhin zu segeln ist wie ein Eintauchen in die sanftere Seele Kopenhagens. Weniger poliert, persönlicher.
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21
Kirche unseres Erlösers
Wie ein goldener Korkenzieher, der sich bis in die Wolken streckt, erhebt sich die Erlöserkirche über Christianshavn und ist eines der markantesten Wahrzeichen Kopenhagens. Dieses barocke Meisterwerk wurde 1695 fertiggestellt und ist berühmt für seine äußere Wendeltreppe, die sich wie eine Spirale des Glaubens und des Wagemuts um den Turm windet.
Die Kirche selbst ist ein Ort von feierlicher Schönheit – edle Holzarbeiten, Kronleuchter im Kerzenlicht und eine Orgel, die so kraftvoll ist, dass sie sich anfühlt wie Wind in uralten Bäumen. Doch es ist der Turm, der die Fantasie beflügelt. Erklimmen Sie die 400 Wendeltreppen – die letzten im Freien – und Sie werden mit einem Panoramablick über die Stadt, den Hafen und an klaren Tagen sogar über Schweden belohnt. Ganz oben steht ein goldener Globus, der oft von Vögeln und gelegentlich auch von mutigen Wartungsarbeitern umkreist wird.
Der Legende nach sprang der Architekt von diesem Globus in den Tod, als er erkannte, dass sich die Spirale gegen den Uhrzeigersinn dreht, anstatt im Uhrzeigersinn – doch das ist ein Mythos. Wahr ist, dass dieser Turm Blicke und Herzen nach oben zieht.
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22
Kreisbrücke
Gleich voraus wölbt sich eine ungewöhnliche Brücke verspielt über den Kanal – nicht in gerader Linie, sondern in einer Reihe sich überlappender Kreise. Es handelt sich um die Cirkelbroen, die Kreisbrücke, die vom Künstler Olafur Eliasson entworfen und 2015 eröffnet wurde. Auf den ersten Blick wirkt sie fast skurril – eine schwebende Kette runder Plattformen, jede mit einem eigenen hohen, schiffsähnlichen Mast, der gen Himmel ragt.
Doch wie alles in Kopenhagen verbirgt sich hinter der Schönheit eine Absicht. Das Design regt Fußgänger und Radfahrer zum Innehalten, Kurswechsel und Entschleunigen an, ganz wie die Stadt selbst. In einer von Effizienz besessenen Welt lädt die Cirkelbroen zum Nachdenken ein. Es geht weniger darum, schnell irgendwohin zu kommen, als vielmehr um die Freude am Überqueren.
Die Masten erinnern an Kopenhagens maritime Wurzeln und an Schiffe, die einst in der Nähe vor Anker lagen und deren Takelage im Wind summte. Es ist nicht nur eine Brücke – es ist eine Geste der Verbindung, die nicht nur Inseln, sondern auch Menschen, Geschichten und Rhythmen der Stadt verbindet.
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23
Der König Bibliothek
Während Freyja weitergleitet, taucht ein markantes Gebäude aus Obsidianglas auf – scharf, kantig und schimmernd wie steinernes Wasser. Dies ist der Schwarze Diamant, ein moderner Anbau der Dänischen Königlichen Bibliothek und eines der kühnsten architektonischen Statements Kopenhagens.
Die 1999 fertiggestellte Spiegelfassade reflektiert Hafen, Himmel und vorbeifahrende Boote und verwischt so die Grenzen zwischen fest und flüssig, zwischen Struktur und Geschichte. Im Inneren beherbergt das Gebäude alte Manuskripte, seltene Bücher und nationale Schätze – ein Tempel des Wissens, in dem Gelehrte in Stille studieren und Ideen durch die Zeit hallen.
Ein lichtdurchflutetes Atrium durchschneidet das Zentrum wie ein Canyon der Gedanken und verbindet den modernen Flügel mit dem Original aus dem 17. Jahrhundert. Glasbrücken überspannen den Raum, und wer genau hinsieht, kann einen Leser entdecken, der die Jahrhunderte durchquert.
Die Form des Gebäudes erinnert an ein offenes Buch oder einen geschliffenen Diamanten.
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24
Frederiksholms & Slotholmens Kanal
Als wir in den Frederiksholms Kanal einbiegen, wird es still in der Stadt – das Wasser wird schmaler, die Spiegelungen dunkler, und Kopenhagens Schichten verschwimmen. Dieser Kanal wird oft übersehen, doch er führt durch das Herz Dänemarks. An seinen moosbewachsenen Steinufern liegt Kongens Bryghus – die königliche Brauerei, die 1608 von Christian IV. gegründet wurde.
Hier wurde königliches Bier für Hofbankette und Seereisen gebraut. Die dicken Mauern und Gewölbekeller des Gebäudes beherbergen heute das Lapidarium der Könige, wo vergessene, in Stein gemeißelte Monarchen in majestätischer Stille ruhen – Löwen, Büsten, Kronen, alles Erinnerungen an die Erhabenheit und Würde, die einst in jedem Pint steckte.
In der Nähe liegt das alte Leuchtturmschiff des Königs vor Anker, sein roter Rumpf verwittert, aber würdevoll. Einst war es auf See stationiert, um Seeleute vor verborgenen Gefahren zu warnen, heute ruht es in ruhigen Gewässern – ein stiller Wächter aus einer Zeit, in der Licht über Leben und Tod entschied.
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25
Alter Strand
Wenn wir Ved Stranden und Gammel Strand erreichen, verengt sich der Kanal und die Gebäude rücken näher zusammen – dies ist einer der ältesten Stadtteile Kopenhagens. „Gammel Strand“ bedeutet „Alter Strand“ und war einst die mittelalterliche Küstenlinie der Stadt. Fischerinnen in langen Röcken standen hier einst und verkauften Aale und Flundern direkt vom Hafen. Heute ist der Strand gesäumt von farbenfrohen Häusern aus dem 18. Jahrhundert und lebhaften Cafés.
Vielleicht entdecken Sie den Eingang zum Thorvaldsen-Museum, das Dänemarks größtem Bildhauer gewidmet ist, und dahinter das Kuppeldach von Christiansborg. Der Name Ved Stranden – „Am Ufer“ – sagt alles: Hier treffen sich seit Jahrhunderten Land, Geschichte und der Rhythmus des Wassers. Es ist ein Ort, an dem sich die Stadt ihrer Wurzeln erinnert und an dem die Vergangenheit stets sanft unter der Oberfläche pulsiert.
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26
Reiterstatue von Absalon
Direkt über dem Kanal, am Højbro Plads, steht die bronzene Reiterstatue von Bischof Absalon, das Schwert hoch erhoben auf einem sich aufbäumenden Pferd. Ihm wird die Gründung Kopenhagens im Jahr 1167 zugeschrieben. Soldat, Staatsmann und Kirchenmann, Absalon, erbaute die erste Festung auf Slotsholmen und legte damit – im wahrsten Sinne des Wortes – den Grundstein für die Stadt, durch die wir heute fahren.
Die 1902 gegossene Statue ist dramatisch und trotzig und blickt nach Osten, den alten Feinden jenseits des Meeres entgegen. Seine Rüstung glänzt im Sonnenlicht, und vom Wasser aus wirkt er edel und imposant zugleich – der mythische Vater einer maritimen Hauptstadt. Obwohl die Festung längst verschwunden ist, bleiben der Mann und seine Legende erhalten, eingraviert in Bronze, Stein und auf jeder Brücke, unter der man hindurchfährt.
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Schloss Christiansborg
Wir passieren Schloss Christiansborg, Dänemarks Regierungssitz. Es ist das einzige Gebäude weltweit, das alle drei Gewalten eines demokratischen Staates beherbergt: Parlament, Oberster Gerichtshof und Büro des Premierministers. Gleichzeitig ist es ein königlicher Palast – hier finden noch heute Bankette, Zeremonien und königliche Empfänge statt.
Erbaut auf den Ruinen von Bischof Absalons ursprünglichem Schloss, ist Christiansborg ein vielschichtiges Denkmal der Autorität – teils mittelalterliche Festung, teils Pracht des 18. Jahrhunderts und teils funktionierende Demokratie. Von Freyja aus sieht man die prachtvollen Fassaden des Schlosses, die Kupferdächer und die Marmorbrücke, die zum Innenhof führt. Hier werden Dänemarks Gesetze geschrieben, hier sitzt die Macht, und hier halten sich Vergangenheit und Gegenwart der Stadt die Waage.
0 Minute
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Kopenhagener Börse
Gleich vor Ihnen steht Børsen, Kopenhagens ehemalige Börse und eines ihrer bekanntesten Gebäude. In den 1620er Jahren von Christian IV. in Auftrag gegeben, sollte sie Dänemark zu einer Handelsmacht machen. Ihre unverwechselbare Drachenspitze, gebildet aus vier ineinander verschlungenen Schwänzen, windet sich wie ein Schutzsymbol über Handel und Ehrgeiz empor.
Jahrhundertelang schlossen Kaufleute unter ihrem Kupferdach und den kunstvollen Sandsteinschnitzereien Geschäfte ab. Leider zerstörte im April 2024 ein verheerender Brand einen Großteil des Bauwerks – die Spitze stürzte ein und das Gebäude wurde schwer beschädigt. Doch die Dänen bauen bereits wieder auf, Stein für Stein, Drache für Drache. Vom Kanal aus ist ihre Präsenz noch immer spürbar – nicht als Ruine, sondern als Widerstandskraft. Der Geist von Børsen ist geblieben: stolz, trotzig und bereit, wieder aufzuerstehen.