Habous-Bezirk
Der Stadtteil Habous bietet ein vollständiges Eintauchen in das Casablanca vergangener Zeiten, reich an Geschichte und Traditionen. In seinen engen Gassen, gesäumt von Ständen und Basaren, scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Mit seiner typisch marokkanischen Architektur war der Stadtteil Habous dazu gedacht, Familien von Kaufleuten aus verschiedenen Regionen Marokkos zu beherbergen.
So wurde die neue Medina, wie sie genannt wird, im perfekten Einklang mit dem Stil einer klassischen Medina gebaut, indem sie marokkanische Tradition und Regeln des modernen Städtebaus kombinierte. Das macht sie zu einem einzigartigen Beispiel in Sachen Architektur.
Fernab der lauten und belebten Straßen der alten Medinas herrscht in den Habous eine friedliche und ruhige Atmosphäre, eine Atmosphäre voller Spiritualität. Das kommt natürlich von der wunderschönen Moschee „Mohammadi“ und den vielen winzigen Büros der Adouls, dieser Vertreter der Justiz, die konsultiert werden, um alle Akte im Zusammenhang mit dem Personenstand zu transkribieren. Etwas weiter bietet die Straße der Buchhändler mit ihren schönen Arkaden und zahlreichen Schaufenstern die Möglichkeit, schöne gebundene Bücher, wertvolle Buchmalereien und Beispiele begehrter Kalligraphie zu sehen.
Dahinter beginnt die Straße Ibn Khaldoun. Dort gibt es ein echtes Freilichttheater mit allen Schmuckverkäufern, Djellabas und anderen Schuhen. Es gibt schöne Stücke traditioneller oder moderner marokkanischer Handarbeit. Die Läden mit ihren bunten und auf dem Boden aufgestapelten Objekten sehen aus wie echte Höhlen von Ali Baba. Dies ist der perfekte Ort, um sich mit Babouches, Gandoras, Tuniken, Gürteln, Taschen usw. einzudecken. Die Farben schimmern, der Geruch von Leder ist allgegenwärtig. Am Ende dieser Straße liegt der Platz Moulay Youssef mit seiner gleichnamigen Moschee. Von hier aus beginnen andere Horizonte.
In diesem wahren Labyrinth, das die Medina darstellt, reich an verschiedenen Souks mit Gewürzen, Oliven und Kissarias, vergessen die Besucher die Hektik der Stadt. Durchgang durch dieses schöne Viertel: die Konditorei Bennis, Spezialist für marokkanisches Gebäck seit 1930, die in einem namenlosen Haus untergebracht ist und deren marokkanische Kuchen, Gazellenhörner, Briouates und andere Chhiwates im ganzen Land berühmt sind. Einige im Viertel Habous verstreute Cafés ermöglichen es, bei einem Minztee oder einem vollmundigen schwarzen Kaffee ein wenig durchzuatmen, um diese köstlichen Köstlichkeiten zu genießen!
Sie mögen Authentizität? Dieses Viertel ist für Sie!