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REISEPLAN
Sie beginnen den Tag damit, sich mit Ihrem Fahrrad anzufreunden, es so einzustellen, dass es bequem ist, und sich mit den Bedienelementen vertraut zu machen. Keine Sorge, Ihr freundlicher Reiseleiter wird Ihnen dabei helfen. Und natürlich erhalten Sie umfassende Ratschläge und Anweisungen zum Befahren der tansanischen Straßen, damit Sie beim Fahren selbstbewusst und sicher sind.
Sie tauchen direkt in das geschäftige Alltagsleben von Moshi ein und radeln in gemächlichem Tempo zum Bezirk Majengo von Moshi, dem Kernland des Moshi-Kunsthandwerks. Schauen Sie sich die schwindelerregende Auswahl an lokalem Kunsthandwerk und handgefertigten Waren an, die kunstvoll am Straßenrand angeordnet sind. Von hier aus fahren Sie durch die kleinen Bauernhöfe und Familienhäuser der Gegend von Msaranga und erleben beim Vorbeifahren das tägliche Treiben in Schulen, Moscheen und Kirchen.
Ihre Reise führt Sie dann durch Reisfelder, eines der Grundnahrungsmittel Tansanias, und Sie haben die Möglichkeit, den lokalen Feldarbeitern zu helfen. Sie werden sicherlich zu schätzen wissen, wie viel harte Arbeit in einem Sack Reis steckt! Genießen Sie das Ergebnis Ihrer (wenn auch kurzen) Arbeit bei einem leckeren Mittagessen, das von einer freundlichen einheimischen Familie ausgerichtet wird. Sie werden Pilaw, ein traditionelles tansanisches Reisgericht, genießen, während Sie mit Ihrer Gastfamilie auf deren schattiger Veranda entspannen.
Nachdem Sie ausgeruht und gestärkt sind, ist es Zeit, Ihre Radtour durch den Rau-Wald fortzusetzen, ein Juwel geschützten tropischen Waldes, in dem Vogelgezwitscher und Tierrufe erklingen. Halten Sie Ausschau nach den schwarz-weißen Gesichtern der Stummelaffen, die Sie neugierig anstarren, wenn Sie vorbeifahren. Sie werden nicht der Erste sein, der sich fragt, wie flauschig ein Affenschwanz sein kann.
Nachdem Sie das schattige Blätterdach des Rau-Walds durchquert haben, ist Ihr letzter Halt der alte Bahnhof. Sie könnten sich hundert Jahre zurückversetzt in die deutsche Kolonialzeit fühlen; schließen Sie die Augen und Sie können immer noch die Energie und das Treiben spüren, das durch das Jahrhundert widerhallt. Mit etwas Glück haben Sie eine tolle Aussicht auf den Kilimandscharo und können dabei ein kühles Bier von der Bahnhofsbar genießen – ein schöner letzter Halt vor Ihrer Fahrt zurück in die Stadt, wo Sie Ihre müden, aber glücklichen Beine endlich ausruhen können.