Wenshu Yuan-Kloster
Das Wenshu-Kloster (Manjushri-Kloster) in der Wenshu-Yuan-Straße Nr. 66 in Chengu, Provinz Sichuan, ist der besterhaltene buddhistische Tempel in Chengdu. Es ist der Sitz der Buddhistischen Vereinigung der Provinz Sichuan und der Stadt Chengdu. Das ursprünglich in der Tang-Dynastie (618–907) erbaute Wenshu-Kloster hieß einst Xinxiang-Tempel. Im Jahr 1681, während der Herrschaft von Kaiser Kangxi der Qing-Dynastie (1644–1911), kam Cidu, ein erfahrener buddhistischer Mönch, in den Tempel. Er baute sich zwischen zwei Bäumen eine einfache Hütte und führte dort mehrere Jahre lang ein asketisches Leben. Der Legende nach erschien, als Cidu eingeäschert wurde, die Statue von Wensu (Bodhisattva Manjusri auf Sanskrit) in den Flammen und blieb dort lange Zeit stehen. Daher betrachteten die Menschen Cidu als die Reinkarnation des Bodhisattva Manjusri. Danach wurde der Xinxiang-Tempel zum Wenshu-Kloster. Kulturelle Reliquien sind die Höhepunkte des Wenshu-Klosters. Seit der Tang- und Song-Dynastie wurden hier über 500 Gemälde und Kalligraphien von Prominenten aufbewahrt. Im Sutra-Preservation Pavilion werden viele berühmte Handschriften, Gemälde und Kunstwerke restauriert. Diese wertvollen Kunstwerke wurden von berühmten chinesischen Malern und Kalligraphen geschaffen, darunter Zhang Daqian, Zheng Banqiao und Feng Zikai. Von allen wertvollen Reliquien ist ein Stück des zerbrochenen Schädels von Xuan Zang, einem berühmten Mönch der Tang-Dynastie, das seltenste. Ein weiterer Schatz ist eine zierliche Buddha-Statue aus Jade, die 1922 von Xing Lin, einem buddhistischen Mönch, der die ganze Strecke zu Fuß zurücklegte, aus Burma nach China gebracht wurde. Darüber hinaus beherbergt das Kloster etwa 300 Buddha-Statuen aus verschiedenen Materialien, darunter Eisen, Bronze, Stein, Holz und Jade, von denen einige prächtig bemalt sind. Nach dem Besuch bringt Sie Ihr persönlicher Fahrer sicher zurück zum Hotel, wo Sie sich ausruhen und den perfekten Tag ausklingen lassen können.