Salzbergwerk Wieliczka
Ein Ausflug in die Mine ist eine perfekte Gelegenheit nicht nur für Kinder, sondern auch für Erwachsene. Es gibt viele Möglichkeiten, diese kleine Stadt zu erreichen: öffentliche Verkehrsmittel von Krakau, Zug, Transportunternehmen. Touristen haben mehrere alternative Kommunikationsmittel. Ein privater Transfer mit einem an die Teilnehmerzahl angepassten Bus ist sehr praktisch und wahrscheinlich die beste Wahl für Besucher. Das Straßennetz ist perfekt ausgebaut, daher gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Nachfolgend finden Sie eine kurze Beschreibung des Ortes, an den sich jeder mit Gefühl erinnert.
Das Salzbergwerk Wieliczka war vom 13. Jahrhundert bis 1772 Teil der Krakauer Saline. Das in der Mine gewonnene Salz stammt aus dem Miozän. 1976 wurde die Mine in das polnische nationale Denkmalregister aufgenommen und 1978 in die UNESCO-Liste aufgenommen. Die Mine ist ein Ort, der von vielen Touristen aus Polen und dem Ausland besucht wird.
Geologisch gesehen befindet sich die Mine im westlichen Teil der subkarpatischen Salzlagerstätten, deren Alter auf etwa 14 Millionen Jahre geschätzt wird. Die Salzschicht von Wieliczka ist etwa 10 km lang, 600–1500 m breit und von einigen bis zu etwa 400 Metern dick.
Anfangs wurde Salz durch „Salzquellen“ gewonnen – spontane Salzlaugen. Die ersten Abbauarbeiten gehen auf die Mittelneolithik (3.000 Jahre v. Chr.) zurück. Dann, an der Wende des 12. und 13. Jahrhunderts, begann man mit dem Bohren tieferer Brunnen. Wieliczka wurde zu einem Ort, an dem flache Salzvorkommen gefunden wurden. Allmählich wurden Brunnen zu Schächten – vertikalen Verbindungswegen mit horizontal verlaufenden Gehwegen und Ausgrabungen. Infolge dynamischer Veränderungen entstand eine Mine.
Aufgrund der sanitären Bedingungen werden in der Mine von Wieliczka Rehabilitationsaufenthalte für Menschen mit Erkrankungen der oberen Atemwege und Asthma durchgeführt. Die Behandlungen werden in der Wassel-See-Kammer durchgeführt. Die Mine bietet ein einzigartiges Mikroklima, hohe Luftfeuchtigkeit und Natriumchloridgehalt, konstante Temperatur (ca. 14-16 °C), Druck, Ionisierung und einen hohen Kalium-, Magnesium- und Kalziumgehalt in der Luft.
Das Krakauer Salinenmuseum wurde 1951 auf dem Minengelände gegründet. Sein Gründer und langjähriger Direktor war Professor Alfons Długosz. Die Wieliczka-Mine ist eine der weltweit größten Bergbauanlagen, die seit dem Mittelalter bis heute in Betrieb ist.
Die Mine bietet eine Touristenroute und eine unterirdische Ausstellung des Krakauer Salinenmuseums. Die unterirdische Touristenroute der Wieliczka-Mine wurde an der Wende des 18. und 19. Jahrhunderts gegründet. Es ist eine erstaunliche Tatsache, dass jährlich etwa eine Million Touristen etwa 3 km einer Route besuchen, die aus 20 Kammern besteht, die sich in einer Tiefe von bis zu 135 m befinden. Eine weitere interessante Tatsache ist, dass man, um die gesamte Route zurückzulegen, etwa 800 Stufen überwinden muss.